Pilze https://www.alteaponeustadt.de/de de Vergiftungen durch Pilze: Verwechslungen können tödlich sein https://www.alteaponeustadt.de/de/aktuelles/neuigkeiten/vergiftungen-durch-pilze-verwechslungen-koennen-toedlich-sein <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Vergiftungen durch Pilze: Verwechslungen können tödlich sein</span> <div class="field field--name-field-main-media field--type-entity-reference field--label-hidden col-12 field__item"> <a href="/de/aktuelles/neuigkeiten/vergiftungen-durch-pilze-verwechslungen-koennen-toedlich-sein"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_xm/public/images/2025-11/mushrooms-4533193_1920.jpg?h=2f83cd36&amp;itok=pwLrrlD0 1x" media="all and (min-width: 75em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_lg/public/images/2025-11/mushrooms-4533193_1920.jpg?h=2f83cd36&amp;itok=5o__ydCt 1x" media="all and (min-width: 62em) and (max-width: 74.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_md/public/images/2025-11/mushrooms-4533193_1920.jpg?h=2f83cd36&amp;itok=57hOcjV_ 1x" media="all and (min-width: 48em) and (max-width: 61.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_sm/public/images/2025-11/mushrooms-4533193_1920.jpg?h=2f83cd36&amp;itok=YRTftOHI 1x" media="all and (min-width: 36em) and (max-width: 47.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_xs/public/images/2025-11/mushrooms-4533193_1920.jpg?h=2f83cd36&amp;itok=jniwRD0C 1x" media="all and (max-width: 35.99em)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIABAP///wAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" alt="Bild mit mehreren Pilzen im Wald" typeof="foaf:Image" /> </picture> </a> </div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/de/user/68" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">mk-synergie</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di., 07.10.2025 - 00:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><span><span><span><span><span><span><span>Vergiftungen durch den Verzehr selbst gesammelter Pilze kommen immer wieder vor. Die Giftinformationszentren der Länder beantworten jedes Jahr einige Tausend Anfragen zu Pilzen. </span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>„In Deutschland gibt es sehr giftige Pilze, die wie essbare Pilze aussehen. Auch erfahrenen Sammlerinnen und Sammlern können hier Verwechslungen unterlaufen“, sagt Dr. Yuri Bruinen de Bruin, Leiter der Fachgruppe Nationales Vergiftungsregister am BfR. Beliebte heimische Speisepilze sind zum Beispiel der Wiesenchampignon oder der Täubling. Diese Pilze werden immer wieder mit dem Grünen Knollenblätterpilz verwechselt, der sehr giftig ist. Die in diesem Pilz enthaltenen Giftstoffe können Leberversagen verursachen, deshalb kann bereits der Verzehr einer geringen Menge tödlich sein. Etwa 10 Prozent aller Anfragen bei GIZ im Zusammenhang mit einer möglichen Pilzvergiftung werden von Knollenblätterpilzen verursacht. Diese wachsen von Juli bis Oktober vor allem in Laubwäldern, sind aber auch in Parkanlagen zu finden. Das BfR schätzt, dass Knollenblätterpilze für mindestens 80 Prozent aller tödlich verlaufenden Pilzvergiftungen in Deutschland verantwortlich sind. </span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet, da bei ihnen schon kleine Mengen zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können. Nicht alle Pilze verursachen die gleiche Vergiftungssymptomatik. Eine Pilzvergiftung kann mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen. Oft beginnt sie jedoch mit Unwohlsein, begleitet von Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Was tun, wenn es doch passiert ist? – Maßnahmen bei Pilzvergiftungen</strong></span></span></span></span></span></span></span></p> <ul> <li><span><span>Bei Unwohlsein nach einer Pilzmahlzeit sollte immer unverzüglich eine Ärztin, ein Arzt oder ein Giftinformationszentrum konsultiert werden.</span></span></li> <li><span><span>Keinesfalls sollte eine Therapie ohne ärztliche Anordnung erfolgen: Selbst vermeintlich harmlose Maßnahmen wie das Auslösen von Erbrechen können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, z. B. wenn Erbrochenes in die tiefen Atemwege gelangt. Milch kann die Aufnahme von Giften fördern.</span></span></li> <li><span><span>Im Falle einer Vergiftung können Reste der Pilze, die beispielsweise vom Putzen oder von der Mahlzeit stammen, unter Umständen auch Erbrochenes, wichtige Hinweise zur Bestimmung der Pilze (auch Sporenanalyse) liefern. Diese Reste sollten daher aufgehoben werden.</span></span></li> <li><span><span>Andere Personen, die ebenfalls von der Pilzmahlzeit gegessen haben, sollten informiert werden und sich ebenfalls ärztlich untersuchen lassen, auch wenn bisher keine Symptome aufgetreten sind.</span></span></li> </ul> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Wie mit Pilzen umgehen, um einer Vergiftung vorzubeugen? </strong></span></span></span></span></span></span></span></p> <ul> <li><span><span>Um sich vor Pilzvergiftungen zu schützen, sollte man grundsätzlich nur Pilze sammeln und zubereiten, die man sicher als Speisepilze erkennen kann. Pilz-Apps sind zwar eine gute Möglichkeit, sich allgemein über eine Pilzart zu informieren, sie erlauben jedoch oft keine eindeutige Identifizierung der Pilze. Eine zuverlässige Erkennung von Pilzen durch Apps ist also keineswegs gewährleistet, deshalb sollten solche Apps nur mit großer Vorsicht verwendet werden.</span></span></li> <li><span><span>Pilze müssen frisch zubereitet werden.</span></span></li> <li><span><span><strong>Eier des Fuchsbandwurms</strong> können sich an Wildpilzen anheften. Um ein sicheres Abtöten der Keime zu gewährleisten, ist es empfehlenswert, sie bei einer Temperatur von 60 bis 80 Grad Celsius für mindestens fünf Minuten zu kochen.</span></span></li> <li><span><span>Rohe Speisepilze im Salat führen oft zu Unverträglichkeitsreaktionen. Deshalb sollte jede Pilzmahlzeit mindestens 15 Minuten gekocht werden.</span></span></li> <li><span><span>Pilzgerichte können nach kurzer Aufbewahrung im Kühlschrank ein zweites Mal aufgewärmt werden.</span></span></li> </ul> <p><span><span><span><span><span><span><span>In vielen Städten und Regionen gibt es Pilzberatungsstellen oder Personen, die über umfangreiche und nachgewiesene Kenntnisse in der Pilzbestimmung verfügen. Sollten Sie sich unsicher sein, ob es sich um einen giftigen oder essbaren Pilz handelt, ist es empfehlenswert, eine Pilzberaterin oder einen Pilzberater zu konsultieren. Auf der Internetseite der <a href="https://www.dgfm-ev.de">Deutschen Gesellschaft für Mykologie</a> finden Sie Informationen über die Pilzsachverständigen. Auch die Giftinformationszentren der Länder vermitteln bei Vergiftungen oder Verdachtsfällen bei der Bestimmung von Pilzen entsprechende Kontakte zur Identifizierung. (Bundesinstitut für Risikobewertung)</span></span></span></span></span></span></span></p></div> <div class="field field--name-field-tags field--type-entity-reference field--label-above clearfix"> <h3 class="field__label">Tags</h3> <ul class='links field__items'> <li><a href="/de/tags/vergiftungen" hreflang="de">Vergiftungen</a></li> <li><a href="/de/tags/pilze" hreflang="de">Pilze</a></li> <li><a href="/de/tags/verwechslungen" hreflang="de">Verwechslungen</a></li> <li><a href="/de/tags/wiesenchampignon" hreflang="de">Wiesenchampignon</a></li> <li><a href="/de/tags/taeubling" hreflang="de">Täubling</a></li> <li><a href="/de/tags/knollenblaetterpilz" hreflang="de">Knollenblätterpilz</a></li> <li><a href="/de/tags/leberversagen" hreflang="de">Leberversagen</a></li> <li><a href="/de/tags/bauchschmerzen" hreflang="de">Bauchschmerzen</a></li> <li><a href="/de/tags/uebelkeit" hreflang="de">Übelkeit</a></li> <li><a href="/de/tags/erbrechen" hreflang="de">Erbrechen</a></li> <li><a href="/de/tags/fuchsbandwurm" hreflang="de">Fuchsbandwurm</a></li> </ul> </div> <div class="field field--name-field-category field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Kategorie</div> <li class="field__item"><a href="/de/aktuelles/neuigkeiten" hreflang="de">Neuigkeiten</a></li> </div> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> </section> Mon, 06 Oct 2025 22:00:00 +0000 mk-synergie 100786 at https://www.alteaponeustadt.de Radioaktive Werte von Wildpilzen unbedenklich – Tschernobyl-Belastung sinkt https://www.alteaponeustadt.de/de/aktuelles/neuigkeiten/radioaktive-werte-von-wildpilzen-unbedenklich-tschernobyl-belastung-sinkt <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Radioaktive Werte von Wildpilzen unbedenklich – Tschernobyl-Belastung sinkt</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/de/user/68" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">mk-synergie</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi., 01.10.2025 - 00:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><span><span><span><span><span><span><span>Die klassische Zeit für Pilzsammler ist der Herbst, was vor allem durch das Wetter mit kühleren Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit bedingt ist. Passend dazu hat kürzlich das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) aktuelle Messwerte der radioaktiven Belastung von Pilzen veröffentlicht. Die gute Nachricht: „Wenn man selbst gesammelte Pilze in üblichen Mengen verzehrt, ist das aus Sicht des Strahlenschutzes überall in Deutschland unbedenklich“, sagt die Präsidentin des BfS, Dr. Inge Paulini.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Zum Hintergrund: Es geht um die Belastung mit <strong>Cäsium-137</strong>. Das ist ein radioaktives Isotop des Elements Cäsium, das nicht natürlich vorkommt. Es entsteht unter anderem bei der Kernspaltung in Kernkraftwerken. Seine Halbwertszeit beträgt etwa 30 Jahre. Das bedeutet, dass die Menge an Cäsium-137, die sich 1986 in Deutschland am Boden ablagerte, bis heute zu rund 60 Prozent zerfallen ist. 1986 ereignete sich in Tschernobyl (heutige Ukraine) der schwerste Reaktorunfall der Geschichte. Radioaktive Stoffe zogen mit Luftströmungen auch nach Deutschland. Unsichtbare Spuren davon gibt es hierzulande in der Natur bis heute. So können Pilze aus dem Wald noch immer radioaktives Cäsium enthalten, das aus dem Reaktorunfall, aber auch aus oberirdischen Kernwaffentests des 20. Jahrhunderts stammt.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Es gibt jedoch <strong>regionale Unterschiede</strong>: Wer Pilze sammelt, kann vor allem in einigen Gegenden Süddeutschlands noch auf Exemplare stoßen, die mehr als 600 Becquerel (Einheit für Radioaktivität) Cäsium-137 pro Kilogramm Frischmasse enthalten – das ist der EU-weite Grenzwert für Pilze im Handel. „Weil alle Hauptnahrungsmittel nahezu unbelastet sind, erhöht es die eigene Strahlendosis nur geringfügig, wenn man gelegentlich Pilze mit höheren Cäsium-Werten isst“, so die Behördenchefin. Entscheidend sei nicht der einzelne Pilz, sondern die Gesamtmenge an Cäsium, die man zu sich nehme.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Wildwachsende Speisepilze</strong> sind artspezifisch und standortspezifisch stark unterschiedlich belastet. Der Pilzbericht des BfS führt im Detail aus, welche wildwachsenden Pilzarten kaum Cäsium enthalten und welche Pilzarten höhere Werte aufweisen können. Außer Cäsium können Wildpilze auch Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Cadmium anreichern. Wer regelmäßig Wildpilze isst, sollte schon aus diesem Grund nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche verzehren.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Zuchtpilze</strong> wie Champignons, Austernseitlinge und Shiitake enthalten generell wenig Cäsium. Sie werden auf Substraten angebaut, die kaum radioaktives Cäsium aufweisen. Überhaupt können Nahrungsmittel des Waldes wesentlich höher belastet sein als landwirtschaftliche Erzeugnisse, was an der unterschiedlichen Beschaffenheit von Waldböden und landwirtschaftlich genutzten Böden liegt. Während Cäsium in den oberen organischen Schichten des Waldbodens leicht verfügbar ist, wird es in Ackerböden stark an die vorhandenen Tonminerale gebunden, so dass es die Pflanzen kaum über ihre Wurzeln aufnehmen können. (BZfE) </span></span></span></span></span></span></span></p></div> <div class="field field--name-field-tags field--type-entity-reference field--label-above clearfix"> <h3 class="field__label">Tags</h3> <ul class='links field__items'> <li><a href="/de/tags/pilze" hreflang="de">Pilze</a></li> <li><a href="/de/tags/radioaktive-belastung" hreflang="de">radioaktive Belastung</a></li> <li><a href="/de/tags/caesium-137" hreflang="de">Cäsium-137</a></li> <li><a href="/de/tags/tschernobyl" hreflang="de">Tschernobyl</a></li> <li><a href="/de/tags/regionale-unterschiede" hreflang="de">regionale Unterschiede</a></li> <li><a href="/de/tags/strahlendosis" hreflang="de">Strahlendosis</a></li> <li><a href="/de/tags/wildwachsende-speisepilze" hreflang="de">wildwachsende Speisepilze</a></li> <li><a href="/de/tags/zuchtpilze" hreflang="de">Zuchtpilze</a></li> </ul> </div> <div class="field field--name-field-category field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Kategorie</div> <li class="field__item"><a href="/de/aktuelles/neuigkeiten" hreflang="de">Neuigkeiten</a></li> </div> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> </section> Tue, 30 Sep 2025 22:00:00 +0000 mk-synergie 100788 at https://www.alteaponeustadt.de