Psychologie https://www.alteaponeustadt.de/index.php/en en Wenn die Vergangenheit leuchtet: Warum Nostalgie besonders zu Weihnachten glücklich macht https://www.alteaponeustadt.de/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten/wenn-die-vergangenheit-leuchtet-warum-nostalgie-besonders-zu-weihnachten <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Wenn die Vergangenheit leuchtet: Warum Nostalgie besonders zu Weihnachten glücklich macht</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/en/user/68" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">mk-synergie</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mon, 12/01/2025 - 00:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><span><span><span><span><span><span><span>Kaum eine Jahreszeit ruft so viele Erinnerungen hervor wie Weihnachten. Der Duft von Tannennadeln, vertraute Lieder, Lichterglanz und alte Rituale aktivieren tiefliegende emotionale Speicher. Aus psychologischer Sicht wird von Nostalgie gesprochen, also von einer bittersüßen, aber insgesamt doch positiven Emotion. Diese entsteht, wenn Menschen sich nach einer als bedeutungsvoll empfundenen Vergangenheit sehnen. </span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Nostalgie macht Sinn für Menschen</strong></span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Ursprünglich wurde Nostalgie im 17. Jahrhundert als eine Art Heimweh betrachtet. „Heute weiß man, dass sie ein komplexer psychologischer Schutzmechanismus ist. Sie hilft uns, unser Selbstbild zu stabilisieren, Sinn zu erleben und emotionale Balance zu bewahren“, sagt Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei der Barmer. Besonders in Zeiten von Unsicherheit, Stress oder gesellschaftlicher Veränderung werde Nostalgie aktiviert. „Und Weihnachten bietet dafür eben idealen Resonanzraum.“</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Warum gerade Weihnachten Erinnerungen aktiviert</strong></span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Weihnachten ist mehr als ein Fest. Es ist ein kulturelles Gedächtnisereignis. Rituale wie gemeinsames Singen, Plätzchenbacken oder das Schmücken des Baumes sind konditionierte Auslöser für autobiografische Erinnerungen. „Diese Rituale rufen Emotionen hervor, die tief mit Geborgenheit, Zugehörigkeit und Liebe verbunden sind“, sagt Jakob-Pannier. Neurowissenschaftlich lässt sich das aus ihrer Sicht wie folgt erklären: „Gerüche, Musik und Lichtreize aktivieren das limbische System, in dem emotionale Erinnerungen gespeichert werden. Diese Aktivierung löst Dopamin- und Endorphinausschüttungen aus. Das sind sogenannte Neurotransmitter, die für Wohlbefinden und Entspannung sorgen.“</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Gerade im Kontrast zur hektischen Vorweihnachtszeit erfülle Nostalgie eine Regulationsfunktion. Sie hilft nach Angaben der Psychologin, das emotionale Gleichgewicht wiederherzustellen und wirkt gegen Stress und Erschöpfung. Wissenschaftliche Untersuchungen hätten zudem gezeigt, dass nostalgische Gefühle soziale Verbundenheit und Selbstwert stärken. „Beides sind zentrale Faktoren von psychischer Gesundheit“, sagt Jakob-Pannier.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Die psychologische Wirkung - Warum Nostalgie glücklich macht </strong></span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Nostalgie ist aber kein bloßes Zurücksehnen nach „besseren oder alten Zeiten“, sondern eine emotionale Ressource. Sie verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem in sich stimmigen Selbstbild. Drei zentrale psychologische Wirkmechanismen lassen sich identifizieren:</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Selbstkontinuität</strong>: Nostalgie vermittelt das Gefühl, eine zusammenhängende Lebensgeschichte zu haben. Erinnerungen an frühere Feste oder Begegnungen lassen spüren, dass das Leben Sinn und Beständigkeit hat, selbst in Phasen von Veränderung. „Diese Erfahrung stabilisiert das Ich-Gefühl und stärkt psychische Resilienz“, erläutert Jakob-Pannier.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Soziale Verbundenheit</strong>: Viele nostalgische Erinnerungen sind zwischenmenschlicher Natur. Sie betreffen Familie, Freundschaften oder vergangene Gemeinschaftserlebnisse. „Solche Erinnerungen aktivieren Bindungsgefühle und fördern die Ausschüttung von Oxytocin, dem sogenannten „Bindungshormon“. Das erkläre, warum Nostalgie Menschen sozial offener und mitfühlender macht“, sagt Jakob-Pannier. Das sei ein Effekt, der gerade in der Weihnachtszeit besonders wohltuend sein könne.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Emotionale Regulation</strong>: Nostalgische Gedanken können negative Gefühle abmildern. Menschen, die sich an warme Kindheitsmomente erinnern, zeigen laut Studien eine niedrigere Cortisol-Konzentration, also eines Stresshormons. Das bewirke eine höhere emotionale Stabilität. Nostalgie wirke laut Jakob-Pannier wie ein psychologisches „Gegenmittel“ zu Einsamkeit, Überforderung oder Zukunftsangst.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Zwischen Rückblick und Gegenwart – Wie Nostalgie gesund genutzt werden kann</strong></span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Wie jede Emotion kann aber auch Nostalgie kippen. Wenn sie zu stark idealisierend oder mit Wehmut verbunden ist - frei nach dem Motto „Früher war alles besser“ - kann sie Traurigkeit oder Rückzug verstärken. „Entscheidend ist daher die bewusste Dosierung und Ausrichtung“, sagt Jakob-Pannier.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Praktische Impulse für eine gesunde Form der Nostalgie</strong></span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Rituale bewusst gestalten</strong>: Ausgewählte Weihnachtstraditionen sollten gepflegt werden, aber ohne Perfektionsdruck. Der Sinn liegt in der emotionalen Verbindung, nicht im genauen Nachstellen der Vergangenheit.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Erinnerungen teilen</strong>: Mit Familie oder Freunden kann von früheren Festen erzählte werden. Denn gemeinsames Erinnern fördert soziale Nähe und gegenseitiges Verständnis.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Multisensorische Trigger nutzen</strong>: Düfte, Musik oder Fotos aktivieren emotionale Netzwerke. Diese können gezielt genutzt werden, um positive Gefühle zu wecken.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Gegenwart integrieren</strong>: Alte Bräuche können mit neuen Elementen verknüpft werden. „So entsteht eine lebendige Tradition, die Vergangenheit und Gegenwart harmonisch verbindet“, sagt Jakob-Pannier. Diese Form der „achtsamen Nostalgie“ könne zu einem mentalen Anker werden, besonders in stressreichen Zeiten.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span><strong>Die heilsame Kraft des Rückblicks</strong></span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Nostalgie ist also mehr als lediglich sentimentale Schwärmerei. Sie ist ein psychologisches Wohlfühlwerkzeug, das Sicherheit, Sinn und Zugehörigkeit vermittelt. Gerade zu Weihnachten, wenn äußere und innere Reize Erinnerungen aktivieren, kann sie zur emotionalen Ressource werden. Wer sich bewusst nostalgischen Momenten hingibt, aktiviert nachweislich das Gehirnzentrum für Belohnung und emotionale Verbundenheit. „Nostalgie kann also tatsächlich glücklich machen. Nicht, weil sie in die Vergangenheit zieht, sondern weil sie zeigt, dass Menschen eine Geschichte haben, die sie trägt. So betrachtet, ist Nostalgie ein stilles Weihnachtsgeschenk“, sagt Jakob-Pannier. Sie schenke uns das Gefühl, in uns selbst, in der Familie und im Leben angekommen zu sein. (Barmer)</span></span></span></span></span></span></span></p></div> <div class="field field--name-field-tags field--type-entity-reference field--label-above clearfix"> <h3 class="field__label">Tags</h3> <ul class='links field__items'> <li><a href="/index.php/de/tags/nostalgie" hreflang="de">Nostalgie</a></li> <li><a href="/index.php/de/taxonomy/term/97" hreflang="de">Psychologie</a></li> <li><a href="/index.php/de/tags/emotion" hreflang="de">Emotion</a></li> <li><a href="/index.php/de/tags/gefuehl" hreflang="de">Gefühl</a></li> <li><a href="/index.php/de/tags/balance" hreflang="de">Balance</a></li> <li><a href="/index.php/de/tags/rituale" hreflang="de">Rituale</a></li> <li><a href="/index.php/de/tags/dopamin" hreflang="de">Dopamin</a></li> <li><a href="/index.php/de/tags/endorphin" hreflang="de">Endorphin</a></li> <li><a href="/index.php/de/tags/neurotransmitter" hreflang="de">Neurotransmitter</a></li> </ul> </div> <div class="field field--name-field-category field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Kategorie</div> <li class="field__item"><a href="/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten" hreflang="de">Neuigkeiten</a></li> </div> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> </section> Sun, 30 Nov 2025 23:00:00 +0000 mk-synergie 100766 at https://www.alteaponeustadt.de https://www.alteaponeustadt.de/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten/wenn-die-vergangenheit-leuchtet-warum-nostalgie-besonders-zu-weihnachten#comments Hätten Sie es gewusst? Was ist eigentlich das Hochstapler-Syndrom? https://www.alteaponeustadt.de/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten/haetten-sie-es-gewusst-was-ist-eigentlich-das-hochstapler-syndrom <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Hätten Sie es gewusst? Was ist eigentlich das Hochstapler-Syndrom?</span> <div class="field field--name-field-main-media field--type-entity-reference field--label-hidden col-12 field__item"> <a href="/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten/haetten-sie-es-gewusst-was-ist-eigentlich-das-hochstapler-syndrom"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_xm/public/images/2020-09/scam-4126798_1920.jpg?h=e5aec6c8&amp;itok=7XJQZlcC 1x" media="all and (min-width: 75em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_lg/public/images/2020-09/scam-4126798_1920.jpg?h=e5aec6c8&amp;itok=0scpXbzj 1x" media="all and (min-width: 62em) and (max-width: 74.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_md/public/images/2020-09/scam-4126798_1920.jpg?h=e5aec6c8&amp;itok=oUPrOju0 1x" media="all and (min-width: 48em) and (max-width: 61.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_sm/public/images/2020-09/scam-4126798_1920.jpg?h=e5aec6c8&amp;itok=-QV85f9j 1x" media="all and (min-width: 36em) and (max-width: 47.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_xs/public/images/2020-09/scam-4126798_1920.jpg?h=e5aec6c8&amp;itok=DuE1IzdE 1x" media="all and (max-width: 35.99em)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIABAP///wAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" alt="Mann mit Maske" typeof="foaf:Image" /> </picture> </a> </div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/en/user/241" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Markus-Kaal</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Thu, 10/01/2020 - 00:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><span><span><span><span><span><span><span>Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei der Barmer: „Mehr Schein als Sein – oder doch eher – mehr Sein als Schein!“ so lassen sich Hochstapler treffend beschreiben. Nicht umsonst bezeichnet man entsprechende Personen auch als Blender oder Betrüger. </span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Wer an dem sogenannten Hochstapler-Syndrom leidet, stapelt allerdings – anders als es der Name vermuten lässt, eher tief. Betroffene sind trotz überragender Leistungen und Dauer-Lob aus dem Freundes- und Kollegenkreis von großen Selbstzweifeln und geringem Selbstwertgefühl geplagt. Statt ihren eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, begründen sie ihre Erfolge als Zufall und leben in ständiger Angst davor, dass jemand ihre vermeintliche Unfähigkeit aufdecken könnte. Sie fühlen sich also als Hochstapler und sind fest davon überzeugt.</span></span></span></span></span></span></span></p> <p><span><span><span><span><span><span><span>Wissenschaftlich bekannt ist das Hochstapler-Syndrom seit den späten 1970er Jahren. Damals beschrieben zwei US-Psychologinnen das ‚Impostor Phenomenon‘ (impostor ist das englische Wort für Betrüger) zum ersten Mal in einer Studie. Obwohl das Phänomen seitdem intensiv erforscht wurde, ist bis heute nicht eindeutig geklärt, was dahintersteckt. Viele Forschende vermuten allerdings negative Kindheitserfahrungen. Etwa, wenn Menschen in ihrem Elternhaus gelernt haben, dass sie nur dann geliebt werden, wenn sie bestimmte Leistungen erbringen. Aber auch der empfundene Druck in einer Leistungsgesellschaft kann eine Ursache des Hochstapler-Syndroms sein. Auch wenn diese Form des Selbstzweifels nicht grundsätzlich als Krankheit eingestuft wird, bedarf es manchmal professioneller Hilfe, etwa dann, wenn es sich selbst verstärkt und in einem Burnout-Syndrom münden kann.“ (Barmer) </span></span></span></span></span></span></span></p></div> <div class="field field--name-field-tags field--type-entity-reference field--label-above clearfix"> <h3 class="field__label">Tags</h3> <ul class='links field__items'> <li><a href="/index.php/de/tags/hochstablersyndrom" hreflang="de">Hochstablersyndrom</a></li> <li><a href="/index.php/de/tags/hochstapler-syndrom" hreflang="de">Hochstapler-Syndrom</a></li> <li><a href="/index.php/de/taxonomy/term/97" hreflang="de">Psychologie</a></li> </ul> </div> <div class="field field--name-field-category field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Kategorie</div> <li class="field__item"><a href="/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten" hreflang="de">Neuigkeiten</a></li> </div> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> </section> Wed, 30 Sep 2020 22:00:00 +0000 Markus-Kaal 14501 at https://www.alteaponeustadt.de https://www.alteaponeustadt.de/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten/haetten-sie-es-gewusst-was-ist-eigentlich-das-hochstapler-syndrom#comments Wie unser Gehirn Farben einordnet https://www.alteaponeustadt.de/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten/wie-unser-gehirn-farben-einordnet <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Wie unser Gehirn Farben einordnet</span> <div class="field field--name-field-main-media field--type-entity-reference field--label-hidden col-12 field__item"> <a href="/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten/wie-unser-gehirn-farben-einordnet"> <picture> <!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_xm/public/images/2019-12/flower-field-250016.jpg?h=912aa93a&amp;itok=rrmh8F18 1x" media="all and (min-width: 75em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_lg/public/images/2019-12/flower-field-250016.jpg?h=912aa93a&amp;itok=dit-4Wzj 1x" media="all and (min-width: 62em) and (max-width: 74.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_md/public/images/2019-12/flower-field-250016.jpg?h=912aa93a&amp;itok=kteTwPh0 1x" media="all and (min-width: 48em) and (max-width: 61.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_sm/public/images/2019-12/flower-field-250016.jpg?h=912aa93a&amp;itok=DFDX8ArK 1x" media="all and (min-width: 36em) and (max-width: 47.99em)" type="image/jpeg"/> <source srcset="/sites/alap/files/styles/content_head_xs/public/images/2019-12/flower-field-250016.jpg?h=912aa93a&amp;itok=dTRvKwC9 1x" media="all and (max-width: 35.99em)" type="image/jpeg"/> <!--[if IE 9]></video><![endif]--> <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIABAP///wAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" alt="Bild: Buntes Blumenfeld" typeof="foaf:Image" /> </picture> </a> </div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/en/user/201" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">alap</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Fri, 10/18/2019 - 02:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><span>Eine interessante Frage in der Neuropsychologie befasst sich damit, inwieweit unser Denken sprachgebunden ist. Die Kategorisierung von Farben beispielsweise scheint ohne Sprache kaum möglich zu sein. </span></p> <p><span>Forscher gehen davon aus, dass wir Farben mit Hilfe unseres Zentrums für Spracherkennung im Gehirn einordnen. Dass wir Farben aber auch in Kategorien einordnen könnten, ohne diese Kategorien benennen zu können, dafür spricht der aktuelle Fall eines Schlaganfallpatienten. Der 54-Jährige kann zwar Farben korrekt kategorisieren, ihm fallen die Namen der Farben aufgrund seiner Beeinträchtigung des Gehirns aber nicht mehr ein. </span></p> <p><span>Der Grund ist eine Schädigung des linken Schläfenlappens. In dieser Gehirnregion wird sprachliche Information verarbeitet. Farben in Gruppen einzuteilen, bereitet dem Patienten keine Probleme, auch wenn ihm die Namen für die Kategorien nicht mehr einfallen, er also zum Beispiel eine Farbe nicht mehr als „Blau“ benennen kann, sondern nur noch weiß, dass zum Beispiel der Himmel diese Farbe hat.</span></p></div> <div class="field field--name-field-tags field--type-entity-reference field--label-above clearfix"> <h3 class="field__label">Tags</h3> <ul class='links field__items'> <li><a href="/index.php/de/taxonomy/term/96" hreflang="de">Farben</a></li> <li><a href="/index.php/de/taxonomy/term/97" hreflang="de">Psychologie</a></li> <li><a href="/index.php/de/taxonomy/term/98" hreflang="de">Neuropsychologie</a></li> </ul> </div> <div class="field field--name-field-category field--type-entity-reference field--label-above"> <div class="field__label">Kategorie</div> <li class="field__item"><a href="/index.php/de/aktuelles/neuigkeiten" hreflang="de">Neuigkeiten</a></li> </div> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> </section> Fri, 18 Oct 2019 00:00:00 +0000 alap 3826 at https://www.alteaponeustadt.de