Hausmittel Nelken: gut gegen Zahnschmerzen

Die gleichnamigen Blumen haben nichts mit dem Gewürz zu tun; Gewürznelken kommen von einem Baum. In der Küche finden die unreif geernteten Blüten der Bäume Verwendung und verleihen besonders im Winter Leckereien ihren unvergleichlichen Geschmack, zum Beispiel Glühwein oder Lebkuchen.

Wer eine Gewürznelke in den Mund nimmt und sie eine Weile in der Backentasche lässt, wird merken, dass sie einen leicht betäubenden Effekt hat. Denn die enthaltenen ätherischen Öle wirken schmerzstillend; sie deaktivieren quasi die Thermo- und Nozizeptoren im Mund, also die Sensoren, die für das Empfinden von Schmerzen und Temperatur zuständig sind. Das macht die Gewürznelke zu einem guten Haushaltshelfer bei leichten Zahnschmerzen. Auch für einen guten Atem sorgt die Nelke angeblich: Im frühen China mussten die Untertanen eine Nelke in den Mund nehmen, bevor sie mit dem Kaiser sprechen durften, um diesen nicht mit etwaigen Mundgeruch zu belästigen.

Tatsächlich enthalten Nelken „Eugenol“, dass das Wachstum von Bakterien und Viren hemmt. Zudem wirkt Eugenol wie beschrieben leicht schmerzstillend und örtlich betäubend.

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