Kein Hausmittel gegen Knoblauchdunst

Wer Knoblauch gegessen hat, riecht. Knoblauch führt zu einem charakteristisch unangenehmen Atem. Das, was uns stinken lässt, ist Allicin. Durch das Aufspalten des Knoblauchs wird es freigesetzt. Es entsteht aus dem im Knoblauch enthaltenen Alliin. Essen wir Knoblauch, gelangt das Alliin über den Magen-Darm-Trakt in unser Blut.

Im Körper wird es in Allicin umgesetzt. Man riecht dann unangenehm, denn unser Körper dünstet die Schwefelverbindung über Atem und Poren aus. Das ist auch der Grund, warum gegen den Mief kein Kraut gewachsen ist. Petersilie essen, Kaffeebohnen kauen oder Pfefferminzbonbons lutschen macht zwar kurzfristig guten Atem, hilft aber nicht gegen das Ausdünsten des Alliins. Wer auf das Knoblaucharoma nicht verzichten will, sollte den Knoblauch nach dem Braten aus dem Gericht entfernen, denn dann nimmt das Gericht sein Aroma an, ohne dass der Knoblauch selbst mitgegessen werden muss. Bei Speisen wie Aioli geht das natürlich nicht. Wer Knoblauch genießen will, muss das Miefen danach dann in Kauf nehmen.

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